

Immer am Bestand bleiben
Dank technischer Hilfsgeräte wie dem N-Tester kann der Landwirt heute sehr genau den aktuellen N-Bedarf von Pflanzenbeständen messen. Eine Messung stellt aber immer nur eine Momentaufnahme dar. Für die Bestimmung des optimalen Düngezeitpunktes während der Saison ist es daher sinnvoll, ein Stickstoff-Monitoring einzurichten.
So einfach funktioniert's:
- die Weizenschläge eines Betriebes werden in vergleichbare Gruppen eingeteilt (z. Bsp.: nach Sortentyp, Saatdatum, Qualitätsziel)
- für jede Gruppe wird anschließend ein repräsentativer Schlag ausgewählt
- auf diesem repräsentativem Schlag misst der Landwirt in regelmäßigen Zeitabständen den N-Bedarf mittels N-Tester
- die Messwerte werden in eine Tabelle eingetragen; zusätzliche Informationen wie Niederschlag, Temperatur oder erfolgte Düngemaßnahme können ergänzt werden
Die enstehende Grafik bietet eine Fülle an wertvollen Informationen:
Auf diese Weise erkennt der Landwirt präzise, wie sich der N-Bedarf an der jeweiligen Referenzstelle über einen längeren Zeitraum ändert. Solange die Messwerte in einem optimalen Bereich von 680 bis 720 Punkten liegen - gültig für Weizen - ist der Pflanzenbestand optimal ernährt. Eine Mangel- oder Überversorgung mit Stickstoff kann ausgeschlossen werden. Erst wenn die Werte unter den Optimalbereich sinken ist der richtige Zeitpunkt für die nächste N-Gabe gekommen. Für Landwirte ist das N-Monitoring der sicherste Weg, um den optimalen Ertrag mit der dazugehörigen N-Düngung sicher zu erreichen.

