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Agri Con GmbH - Precision Farming Company

Immer am Bestand bleiben

Dank technischer Hilfsgeräte wie dem N-Tester kann der Landwirt heute sehr genau den aktuellen N-Bedarf von Pflanzenbeständen messen. Eine Messung stellt aber immer nur eine Momentaufnahme dar. Für die Bestimmung des optimalen Düngezeitpunktes während der Saison ist es daher sinnvoll, ein Stickstoff-Monitoring einzurichten.

So einfach funktioniert's:

  1. die Weizenschläge eines Betriebes werden in vergleichbare Gruppen eingeteilt (z. Bsp.: nach Sortentyp, Saatdatum, Qualitätsziel)
  2. für jede Gruppe wird anschließend ein repräsentativer Schlag ausgewählt
  3. auf diesem repräsentativem Schlag misst der Landwirt in regelmäßigen Zeitabständen den N-Bedarf mittels N-Tester
  4. die Messwerte werden in eine Tabelle eingetragen; zusätzliche Informationen wie Niederschlag, Temperatur oder erfolgte Düngemaßnahme können ergänzt werden

Die enstehende Grafik bietet eine Fülle an wertvollen Informationen:

  • Wann muss gedüngt werden?
  • Wann und wie schnell wirkt die zuletzt applizierte N-Gabe?
  • Ist der Stickstoff der jüngsten N-Gabe aufgebraucht?
  • Hat die N-Mineralisierung des Bodens eingesetzt?
  • Lässt fehlender Regen eine N-Aufnahme durch die Pflanze zu?

Auf diese Weise erkennt der Landwirt präzise, wie sich der N-Bedarf an der jeweiligen Referenzstelle über einen längeren Zeitraum ändert. Solange die Messwerte in einem optimalen Bereich von 680 bis 720 Punkten liegen - gültig für Weizen - ist der Pflanzenbestand optimal ernährt. Eine Mangel- oder Überversorgung mit Stickstoff kann ausgeschlossen werden. Erst wenn die Werte unter den Optimalbereich sinken ist der richtige Zeitpunkt für die nächste N-Gabe gekommen. Für Landwirte ist das N-Monitoring der sicherste Weg, um den optimalen Ertrag mit der dazugehörigen N-Düngung sicher zu erreichen.