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Agri Con GmbH - Precision Farming Company

Variable Wachstumsregler-Gabe bricht alle Rekorde | 13.10.2011

In den diesjährigen Versuchen zur variablen Halmstabilisierung mit YARA N-Sensor sind die bisher besten Ergebnisse seit Beginn der Versuchsserie erzielt worden. Im Schnitt brachte die teilflächenspezifische Behandlung bis zu 100 €/ha mehr Erlös.

Versuchsergebnisse 2011

Die Applikation von Wachstumsreglern hat großen Einfluss auf die Ertragsbildung im Getreide. Bei zu hoher Dosierung der Halmstabilisatoren können die Halme extrem eingekürzt werden, Ähren bleiben stecken oder werden deformiert. Dies wirkt sich negativ auf den Ertrag aus. Trockene Witterung während der Schossphase des Getreides verstärkt diese Effekte nochmals deutlich.

 

2011 ist dieses Phänomen besonders deutlich zu Tage getreten, wie die Auswertung der diesjährigen Versuche in Winterweizen (Weizensorten Schamann, Mulan, Kranich) zeigt.

  • In keinem der Großparzellen-Versuche trat nach Applikation nach YARA N-Sensor Lager auf.
  • Im Vergleich zur betriebsüblichen Aufwandmenge an Spritzmittel wurden mit YARA N-Sensor durchschnittlich 21,6% weniger Halmstabilisatoren ausgebracht (0,04 bis 0,23 l/ha CCC bzw. Moddus).
  • Im Vergleich zur betriebsüblichen Ausbringung führte die Dosierung nach N-Sensor-Empfehlung im Schnitt zu 6,4% mehr Ertrag (1,00 - 9,26 dt/ha).
  • Bei marktüblichen Preisen für Wachstumsregler und Weizen (20 €/dt) lag der monetäre Vorteil der variablen Wachstumsregler-Gabe bei 97,30 €/ha.

Seit 2008: Höhere Erträge bei weniger Spritzmittel-Einsatz

Seit 2008 können Landwirte mit dem YARA N-Sensor Halmstabilisatoren situationsbedingt ausbringen. Die Ziele dabei sind, Wachstumsregler effizienter zu verteilen, Über- und Unterdosierungen zu vermeiden und somit den Ertrag zu sichern.

Parallel werden seit 2008 in jedem Jahr marktbegleitende Wachstumsregler-Versuche auf Großflächen durchgeführt. Als Partner dienen Landwirte, die zu diesem Zweck Schläge ihres Betriebes zur Verfügung stellen. In den bisher durchgeführten 31 Großflächenversuchen trat bei N-Sensor-Einsatz nie Lager auf. Im Schnitt wurden mit der variablen Variante immer höhere Erträge bei weniger Spritzmittel-Einsatz erzielt.