

N-Sensor bringt 2011 vor allem Mehrertrag und höhere Druschleistung | 23.11.2011
Stickstoff sparen und gleichzeitig mehr ernten - in der Versuchsserie 2011 hat der YARA N-Sensor bewiesen, dass er das richtige Werkzeug dafür ist. In den fünf Großflächenversuchen brachte eine variable N-Düngung nach N-Sensor-Empfehlung im Schnitt 67 €/ha mehr Erlös.
Jedes Jahr ist anders
Pflanzenwachstum wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Neben dem Standort, den Bodenverhältnissen und der Nährstoffverfügbarkeit spielen vor allem Wasser, Temperatur und Sonnenscheindauer eine entscheidende Rolle. Der Mensch indes kann Wachstum nicht erzwingen, er kann es "nur" absichern. Für die N-Düngung heißt das, dass die Düngungszeitpunkte und Höhen der einzelnen N-Gaben klug an das aktuelle Jahr angepasst werden müssen. Je flexibler der Landwirt bei seinen Entscheidungen bleibt, umso optimaler kann er auf die äußeren Bedingungen reagieren.
Werkzeuge wie der N-Tester und YARA N-Sensor unterstützen den Landwirt bei der Entscheidungsfindung. Seit seiner Markteinführung 1997 wird die Vorteilswirkung des N-Sensorsystems jedes Jahr aufs Neue im On-Farm Research-Verfahren getestet. Mittlerweile liegen Daten aus über 250 Versuchen vor. Aufgrund der natürlichen Variabilität können aber auch die positiven Effekte der N-Sensordüngung von Jahr zu Jahr unterschiedlich stark ausgeprägt sein (Grafik 1).
Das hat die Sensoreffekte 2011 geprägt
Das Jahr 2011 war geprägt von Kahlfrösten, regional lang anhaltendenen Trocken- und Nässeperioden sowie zum Teil erschwerten Erntebedingungen. Der Einsatz des YARA N-Sensors führte in diesem Umfeld vor allem zu Mehrertrag und N-Einsparung (Grafik 2).
Auch beim Mähdrusch waren N-Sensor-Nutzer häufig im Vorteil. Homogenere Bestände konnten zeitiger gedroschen werden. Durch explizite Mähdrusch-Versuche kann dies zwar nicht belegt werden; Nutzer des YARA N-Sensors berichten jedoch in der Rückschau verstärkt von diesem positiven Effekt.
Die Erzeugung von Qualitätsgetreide ist aufgrund der zum Teil schlechten Erntebedingungen nicht zu bewerten.
Die Wirkung zu hoher Wachstumsregler-Mengen trat 2011 indes besonders stark zu Tage. Aufgrund des trockenen Frühjahrs führten zu hohe Dosen zu deutlichen Ertragseinbußen. Das zeigen - umgekehrt - auch die Versuche mit YARA N-Sensor: Beim Vergleich mit der konstanten Spritzung konnten die Landwirte in allen drei Großflächenversuchen mehr ernten, bei weniger Einsatz an Spritzmitteln. Der durchschnittliche Mehrerlös lag bei 97 €/ha.


