Agri Con GmbH - Precision Farming Company

Kalkung und Grunddüngung exakt planen

Die Nährstoffverteilung der eigenen Felder zu kennen, reicht nicht allein. Nur mit einer daraus folgenden bedarfsgerechten Düngung können Landwirte optimal auf zu niedrige oder erhöhte Nährstoffgehalte reagieren. Deshalb berät Agri Con auch nach der GPS-gestützten Nährstoffkartierung zu den Ergebnissen und plant gemeinsam mit den Kunden den Düngebedarf und die Streukarten für ihren Betrieb. Hoch versorgte Teilflächen erhalten Abschläge, niedrig versorgte Teilflächen Zuschläge. Anhand der Ergebnisse aus langjährigen Düngeversuchen und der natürlichen Heterogenität lassen sich die finanziellen Vorteile einer Teilflächendüngung abschätzen:

  • Kalkung: 25 bis 50 €/ha
  • P, K, Mg
    mittlere Gehaltsklasse D: 10 bis 25 €/ha
    mittlere Gehaltsklasse C: 20 bis 50 €/ha
    mittlere Gehaltsklasse B: 50 bis 80 €/ha

Neben der Agronomie werden auch die arbeitswirtschaftlichen Bedingungen Ihres Betriebes sowie der finanzielle Rahmen in die Planung einbezogen.

Planungsansatz

Im Düngeplan werden die Planungs- und Betrachtungsebenen des Teilschlages, Schlages, Betriebes und des Jahres zusammengeführt. Als Planungshorizont dient eine Fruchtfolge.

Entzug der Fruchtfolge für P, K, Mg

Für jeden Schlag wird die voraussichtliche Fruchtfolge definiert. Sowohl die Höhe der Erträge, als auch die Menge der organischen Düngung bzw. der Verbleib der Ernte- und Wurzelrückstände wird gesch#ätzt. Unter Zuhilfenahme der Nährstoffgehalte kann so der mineralische Düngebedarf ermittelt werden.

Zu- und Abschläge

Der zuvor ermittelte mineralische Düngebedarf muss anschließend anhand der realen Nährstoffgehalte des Bodens korrigiert werden. Hoch versorgte Teilflächen erhalten Abschläge, niedrig versorgte Teilflächen Zuschläge. Ein wichtiger Anhaltspunkt sind die Richtwerte der landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten.

Aus der Nährstoffverteilkarte entsteht eine Karte des teilflächenspezifischen Düngebedarfs. Der Kalkbedarf kann direkt aus den unterschiedlichen ph-Werten und Bodenarten abgeleitet werden.

Für jedes Feld und jeden Nährstoff werden die Karten des teilflächenspezifischen Düngebedarfes für eine gesamte Fruchtfolge erstellt. Für einen 2000 Hektar großen Betrieb mit 100 Schlägen und 4 Nährstoffen - Kalk, P, K, Mg - entstehen demnach rund 400 Streukarten.
Diese werden auf Papier ausgedruckt und als digitale Rasterkarte abgespeichert.

Agri Con Düngeplan - Organisationsschema

Die zu düngenden Nährstoffmengen müssen in Abhängigkeit der Fruchtfolge, der arbeitswirtschaftlichen Bedingungen und der Ertragswirkung an den finanziellen Rahmen des Betriebes angepasst werden. Dies geschieht im Organisationsschema. Gemeinsam mit dem Betriebsleiter planen die Agri Con Fachberater die Nährstoffmenge auf die entsprechenden Jahre und Felder auf.

Das Organisationsschema leitet den Betriebsleiter sicher über die folgenden vier bis fünf Jahre. Es gibt einen ständigen Überblick über schon erfüllte Streuaufträge und noch zu düngende Mengen und Flächen.

Damit hat der Landwirt die Grunddüngung und Kalkung immer fest im Griff.