

Wohler fühlen als Zuhause - Agri Con im Landeswettbewerb ausgezeichnet | 23.11.2011
Im diesjährigen Sächsischen Landeswettbewerb "Ländliches Bauen" wurden die Firmengebäude der Agri Con mit dem höchsten Prädikat "Ausgezeichnet" geehrt. Der Wettbewerb unterstützt das Ansinnen, zeitgemäß zu bauen und gleichzeitig die dörfliche Identität zu wahren.
Zwischen 2008 und 2010 wurde der Firmensitz der Agri Con zur internationalen Drehscheibe für intelligenten Pflanzenbau um- und ausgebaut. Die anhaltend hohe Nachfrage nach mehr Präzision in der Landwirtschaft und das damit verbundene starke Wachstum der Belegschaft hatte eine Investition in den Standort notwendig gemacht. Die Aufgabe, die Geschäftsführer Peer Leithold den Architekten stellte, war, im bis dato ungenutzten Seitenflügel des Vierseithofes in Jahna möglichst viele Arbeitsplätze unterzubringen.
2,2 Millionen Euro sind während der zweijährigen Bauphase in die Firmenerweiterung geflossen; 39 Prozent der förderfähigen Summe hat die Sächsische Aufbaubank getragen.
123 Bauherren und Planungsbüros hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Die Jury des Landeswettbewerbes lobte ausdrücklich, dass allein 16 teilnehmende Projekte der gewerblichen Nutzung dienen und in Summe 96 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Über ein Viertel davon sind durch Agri Con entstanden.
Die Räumlichkeiten sollten so gestaltet werden, dass sich die Mitarbeiter wohler fühlen als zu Hause. Entstanden sind Büroräume, von wo aus man einen guten Blick in die weite umliegende Landschaft hat. Leitgedanke war das Arbeiten im Grünen; schließlich entstehen am ländlich geprägten Firmensitz hochmoderne Produkte für die Landwirtschaft. Die Transparenz nach innen und außen - verdeutlicht durch eine großzügige Verglasung - trägt zudem der offenen Firmenkultur Rechnung.
Beides wurde mit dem Neubau eines Schulungs- und Konferenzbereiches in unmittelbarer Nachbarschaft des Bürogebäudes fortgeführt. Seitdem kommen in Jahna regelmäßig Landwirte, Berater sowie Vertreter aus Industrie und Wirtschaft zusammen, um über Gegenwart und Zukunft des präzisen Pflanzenbaus zu diskutieren sowie neue Ideen zu entwickeln. Ein Viertel aller Mitarbeiter ist in Forschung & Entwicklung eingebunden. Unlängst erst wurde die jüngste Neuheit aus Jahna, der erste Sensor für präzisen Pflanzenschutz, von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft ausgezeichnet.

