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Agri Con GmbH - Precision Farming Company

Aus der Fachpresse: N-Sensordüngung auf gutem Weg | 04.01.2012

Prof. Dr. Yves Reckleben, Fachhochschule Kiel, sieht die Optimierung der Stickstoffdüngung auf einem guten Weg: "Die geschätzten 700 Sensorsysteme, die in Deutschland für die Düngung genutzt werden, zeigen deutlich, dass die Funktionalität und Einsatzsicherheit erreicht sind, um die Praxis zu überzeugen."

YARA N-Sensor ALS

YARA N-Sensor ALS

In der Dezember-Ausgabe des Bauernblatts Schleswig-Holstein gibt Prof. Dr. Yves Reckleben einen Überblick über die Pflanzensensoren am Markt und vergleicht sie hinsichtlich ihrer Messgröße, Ausstattung und Funkionalität. In seinem Beitrag betrachtet er neben dem YARA N-Sensor ALS sieben weitere Sensoren: Crop Meter, Crop Sensor, Crop-Circle, Greenseeker, CropSpec, Isaria und MiniVeg N. "Alle Sensorsysteme sind von großem Nutzen", so der Autor, "alle offenbaren die natürlich existierende Heterogenität in der Bestandesentwicklung." Aufgrund der Unterschiede in der Messgröße, Ausstattung und Funktionalität sei eine Vergleichbarkeit aber nur schwer herzustellen.

Effekte bisher einzig für YARA N-Sensor nachgewiesen

Der Nutzen des Sensoreinsatzes könne laut Reckleben je nach Produktionsintensität und Jahr schwanken: Er reiche von einer N-Einsparung bis hin zur Ertrags- und Qualitätssteigerung einzelner Teilflächen oder ganzer Schläge. Reckleben: "Diese Effekte konnten bislang einzig mit dem YARA N-Sensor nachgewiesen werden, was eine Vielzahl von Veröffentlichungen unterschiedlicher Institutionen in den vergangenen Jahren zeigten."

Zusätzliche Möglichkeiten der Techniknutzung erlauben eine hohe Auslastung über den Arbeitstag bzw. die Streusaison. Hier ragt der YARA N-Sensor hervor: Dank seiner Regelfunktionen für verschiedene Wirkstoffe lassen sich mit diesem Gerät auch Wachstumsregler variabel applizieren.

Bei der Überfahrt bieten die Echtzeitsysteme zudem die Möglichkeit Daten zu sammeln und für weitere Maßnahmen zu nutzen. Das erlaubt eine lückenlose Dokumentation der Bestandesentwicklung.
Auch das Überlagern der Sensorinformationen mit zusätzlichen Informationen des Schlages (Boden, Ertragspotenzial und nFK) könne laut Reckleben eine weitere Optimierung bedeuten. "Alle Sensoren können das sogenannte ,map overlay' leisten. Zahlreiche Versuche zu diesem Thema laufen an den Forschungsinstituten und versprechen viel."

"Smart Farming" verwirrt nur

Vor diesem Hintergrund sei der neue Begriff "Smart Farming" eher verwirrend, so Prof. Dr. Reckleben. "Die N-Sensoren sind ein gutes Beispiel dafür, dass auch ohne großes Datenmanagement mit einfachen Stellgrößen die komplexe N-Düngung standortspezifisch optimiert werden kann."

Der komplette Beitrag "Optimierung der Stickstoffdüngung auf gutem Weg" von Prof. Dr. Yves Reckleben ist am 24. Dezember 2011 im Bauernblatt Schleswig-Holstein erschienen.