Erst scannen, dann effizienter düngen | 24.09.2014

Was Raps vor Winter schon aufgenommen hat, muss zur 1. Gabe nicht mehr gedüngt werden. Aber wieviel Stickstoff steckt schon drin? Ein Rapsscan im Herbst gibt flächendeckend Informationen zur N-Aufnahme des Bestandes. Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen: Bereits auf Feldern, die kleiner als 10 Hektar sind, schwankt die N-Aufnahme um durchschnittlich 66 kg N/ha.

Viele wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Die optimale N-Düngung im Frühjahr hängt direkt von der N-Aufnahme des Rapses vor Winter ab. Je höher die N-Aufnahme ist, desto geringer muss die N-Düngung im Frühjahr sein und umgekehrt.

Breite Spanne innerhalb eines Feldes

Raps sollte mit acht bis zehn Blättern, einem Wurzelhalsdurchmesser von 0,8 bis 1 cm und tief sitzender Rosette in den Winter gehen. Dieser Entwicklungsstand entspricht einer N-Aufnahme zwischen 50 und 80 kg N/ha. In der Praxis jedoch schwankt die N-Aufnahme zwischen 30 und 200 kg N/ha.

Dies bestätigen Ergebnisse aus den Vorjahren. Im Herbst 2013 haben N-Sensornutzer deutschlandweit über 23.000 Hektar Raps gescannt, verteilt auf rund 1000 Felder. Das Ergebnis: Tendenziell nehmen die Unterschiede mit der Größe der Schläge zu. Doch schon auf Feldern kleiner als 10 Hektar schwankte die N-Aufnahme um durchschnittlich 66 kg N/ha.

Die N-Düngung muss dementsprechend angepasst werden. Im genannten Beispiel aus 2013 schwankte die optimale Düngung um durchschnittlich 79 kg N/ha. Innerhalb eines Feldes!

Düngung nach N-Streukarte

Ein Scan mit YARA N-Sensor ist die einzige Möglichkeit, um diese Unterschiede flächendeckend abzubilden. Die automatisch erzeugten N-Aufnahmekarten sind die Grundlage zur Berechnung von N-Streukarten. Steht die 1. Gabe im Frühjahr an, werden diese automatisch vom Terminal abgestreut.

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