H-Sensor: Jahnaer Weltneuheit in Australien im Fokus | 09.02.2015

Europäische Ideen und Lösungen im Precision Farming werden in dieser Woche in Australien diskutiert. Hermann Leithold, Agricon-Produktmanager für Pflanzenschutz, wird in diesem Rahmen auf zwei Konferenzen speziell zum Herbizid-Sensor sprechen.

Unter dem Titel "Emerging systems - new decisions" hat die Grain Research & Development Corporation (GRDC) damit den 26-Jährigen bereits zum zweiten Mal nach Australien eingeladen. Auf Einladung der GRDC hatte Hermann Leithold 2011 als internationaler Hauptredner den H-Sensor vorgestellt, das weltweit erste Sensorsystem, das in der Lage ist, zwischen Kulturpflanzen und Unkräutern sowie Ungräsern zu unterscheiden.

Inwiefern sich europäische Precision Farming Lösungen auch in Australiens Landwirtschaft etablieren können, dieser Frage wird Hermann Leithold zudem am kommenden Freitag auf der SPAA Expo nachgehen. SPAA ist eine unabhängige Interessensgruppe, um die Entwicklung und Einführung von Precision Farming Lösungen in Australien voranzutreiben.

Abgerundet wird Hermann Leitholds Reise down under durch ein Schulungsseminar mit Beratern zum Feldeinsatz des H-Sensors. Seit einem Jahr arbeiten die Jahnaer mit der Beratungsorganisation Trengove Consulting zusammen, um den H-Sensor unter australischen Bedingungen zu testen. "Die Bekämpfung von Superunkräutern wie wild raddish und rye grass steht dabei besonders im Fokus", erläutert Hermann Leithold. "Beide Unkräuter sind durch jahrelangen Einsatz von Totalherbiziden resistent geworden und bedürfen jetzt teurer Selektiv-Herbizide." Mit dem Einsatz des H-Sensors könnten diese nur noch auf den Teilflächen appliziert werden, auf denen diese Unkräuter auch wirklich auftreten.

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