Schwachstelle Grunddüngung: die verschenkte N-Effizienz | 04.03.2016

In einer Untersuchung zur aktuellen Nährstoffversorgung landwirtschaftlicher Böden hat Agricon Ende 2015 die Flächenanteile der einzelnen Gehaltsklassen eruiert. In die Auswertung flossen die anonymisierten Ergebnisse von 476.320 Hektar ein, die sich auf 23.223 Schläge verteilen.

Ergebnis der Untersuchung (Quelle: Agriport):
Die Hälfte der untersuchten Flächen weist mindestens einen gravierenden Nährstoffmangel (P, K, pH-Wert) auf. Gravierend heißt, der betroffene Nährstoff liegt in Versorgungsstufe A oder B-.

Die Folgen einer sub-optimalen Grundnährstoffversorgung

Die Folge einer unzureichenden Nährstoffversorgung sind Mindererträge. Ob pH-Wert, Phosphor oder Kalium - es genügt ein gravierender Nährstoffmangel, um jedes Jahr 10 bis 40% Ertragspotential einzubüßen (Quelle: Kerschberger u. a.).

In der Praxis häufig unterschätzt wird, wie stark sich eine abnehmende Bodenfruchtbarkeit auf die Effizienz der N-Düngung auswirkt. Würden bei der Grunddüngung gezielt die Schwachstellen in A und B- gedüngt, ergäbe sich:

  • ein N-Effizienzgewinn von 10 Prozent

  • ein Ertragszuwachs von 6 bis 10 dt/ha

  • ein Mehrerlös von durchschnittlich 100 €/ha und Jahr


Lösungsansatz Digitale Grunddüngung

Nur wer den Versorgungszustand seiner Böden kennt, kann erhöhten Grundnährstoffbedarf zielgerichtet stillen und auf ausreichend versorgten Teilflächen Dünger und Überfahrten sparen. Mit dem Agricon-Grunddüngungskonzept kann der Grunddüngungsprozess im Betrieb automatisch und damit zeitsparend sowie agronomisch fundiert umgesetzt werden.

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