Agricon stellt neuen, flexibel einsetzbaren N-Sensor vor | 17.10.2018

Die Firma Agricon hat der Presse den neuen N-Sensor ALS 2 von Yara vorgestellt. Der Sensor bestimmt den Biomasseaufwuchs und den Stickstoffbedarf eines Pflanzenbestands. Um tageslichtunabhängig arbeiten zu können, beleuchtet er die Pflanzen. Das Vorgängermodell N-Sensor ALS nutzte dafür Xenon-Blitzlampen. Der neue Sensor ALS 2 ist dazu jetzt mit LEDs ausgestattet. Weil der Tau das Blitzlicht der Xenonlampen wie ein Spiegel zurückgeworfen hat, war der Sensor bei Tau bisher nicht einsetzbar. Die neue Technologie mit den LEDs verwendet Licht mit anderen Wellenlängen, sodass sich nun der Taueffekt kompensieren lässt. Darüber hinaus ist die LED-Beleuchtung preiswerter, robuster, langlebiger und leichter als das Xenon-Blitzlicht, so Agricon. Der Sensor ist dadurch jetzt insgesamt nur noch halb so schwer.

Eine weitere Neuerung ist, dass sich die beiden Sensorköpfe jetzt von der Sensoreinheit abnehmen lassen. Somit sind sie flexibel einsetzbar: entweder werden sie zusammen mit der Sensoreinheit auf dem Dach des Schleppers montiert oder an einer beliebigen anderen Stelle am Fahrzeug, oder es können auch bis zu acht Sensorköpfe zum Beispiel am Gestänge einer Feldspritze befestigt werden. Dabei darf die Blickrichtung auch von schräg nach vorne auf senkrecht nach unten verändert werden. Im Bordcomputer hat Yara die dafür nötigen Kalibrierungen hinterlegt.

Darüber hinaus wurde die Software des Systems weiter verbessert. Es gibt die Funktionen N-Versorgung scannen, online messen und applizieren, nach vorgeplanter Karte applizieren und Map-Overlay (eine Kombination aus online messen und vorgeplanter Karte). Neben den agronomischen Regelfunktionen N-Düngung, Wachstumsregler-Ausbringung, Fungizid-Behandlung und Sikkation gibt es als Anwendungsmodus nun auch eine Zielwertapplikation, die die Vorgaben der neuen Düngeverordnung berücksichtigt. Die Datenübertragung aus dem Webportal AgriPort von Agricon in das Terminal des N-Sensors ALS 2 und auch die Dokumentation von Sensordaten zurück ins Portal erfolgen automatisch. Ebenso ist ein automatischer Software-Update des Systems möglich.

Und zu guter Letzt bietet Agricon das neue Sensorsystem OEM-Kunden zur Integration in ihre Maschinen an. Agricon wird dann die Kundenbetreuung, das Fahrertraining und das Updaten der Software gewährleisten.

Originalbeitrag auf profi.de

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