Agricon stellt den neuen Yara N-Sensor ALS vor | 18.10.2018

Agricon hat den neuen Yara N-Sensor ALS 2 vorgestellt. Neu sind u.a. LED-Technologie, kompaktere Bauweise, integrierte Tauerkennung sowie variable Schräg- und Senkrechtmessung, erklärte der Anbieter des Gerätes für den deutschen und osteuropäischen Markt am Dienstag bei einer Präsentation. Ab Anfang November kommt der Sensor in den Handel.

Durch eine kompaktere Bauweise kann die neue Generation des YARA N-Sensors ALS laut Agricon mit deutlich weniger Aufwand auf dem Dach des Trägerfahrzeugs montiert werden. „Alternativ können die Messköpfe des Sensorsystems nun auch solo angebracht werden“, erklärt Peer Leithold, Geschäftsführer der Agricon GmbH. „So ist es möglich, Spritzgestänge oder die Ausleger von pneumatischen Düngestreuern mit Messköpfen auszustatten. Zudem kann durch die flexible Erweiterung des N-Sensors ALS 2 auf bis zu acht Messköpfe der Messbereich des Systems erheblich vergrößert werden“, führt der Agraringenieur weiter aus.

Bisher war es nicht möglich die aktive Sensortechnologie zu nutzen, wenn Tau den Pflanzenbestand bedeckte. Dies hat sich durch die nun integrierte Tauerkennung geändert. Das neue Gerät soll nun unabhängig von Witterungseinflüssen und rund um die Uhr zum Einsatz kommen.

Mit dem neuen Gerät sei nun zusätzlich zur Schrägmessung des Pflanzenbestandes durch die variable Ausrichtung der Sensorköpfe auch eine Senkrechtmessung möglich. „Dadurch erschließt der YARA N-Sensors ALS 2 zusätzliche Anwendungsbereiche“, erklärt Drita Parduzi von Yara Digital Farming. „Das neue Sensorsystem kann jetzt auch bspw. auf Versuchsparzellen oder in Sonderkulturen mit geringen Arbeitsbreiten zum Einsatz kommen“, führt die Digital Solution Managerin weiter aus.

Den Landwirten verspricht die Firma eine Steigerung der Erträge, während sie zeitgleich Umwelteinwirkungen durch Dünge- oder Pflanzenschutzmittel auf ein Minimum reduzieren könnten. Zudem würden durch intelligente Algorithmen gesetzliche Vorgaben automatisch eingehalten.

Laut Agricon habe Yara die Herstellungskosten des N-Sensors ALS 2 im Vergleich zum Vorgängermodell um 6.000 Euro senken können. Das werde man in voller Höhe an den Kunden weitergeben, heißt es.

Originalbeitrag auf topagrar.com

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